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Qualitätsmängel bei Bose am Beispiel des QuietComfort 15 Kopfhörers

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Scheiss Bahn 2 — Die Rückkehr nach Ulm!

Nach dem FAILs des letzten Freitag ging es am Montag gerade so weiter: Der IC von München nach Karlsruhe.

Konsequent verzichtet die Bahn auf allen Anzeigern noch immer darauf, die Umfahrung Stuttgarts, die noch immer Bestand hat, auszuschildern. Erst während der Fahrt wird auf den Ersatzhalt in Esslingen hingewiesen, von dort dann Fahrgäste nach Stuttgart mit der S-Bahn weiterfahren müssen…

Trotzdem ist es bis Esslingen sehr weit: Schon vor Günzburg fuhr der Zug relativ gemächlich. Zu gemächlich in meinen Augen, um weiterhin die vorgesehenen Fahrzeiten einhalten zu können. Zuerst dachte ich an einen Bundespolizeieinsatz, denn kurz zuvor gingen zwei Bundespolizisten mit kritischem Auge durch den Zug um, wer ahnt es, insbesondere die Menschen zu kontrollieren, die “ausländisch” aussahen.

Dann kam der Extrahalt in Günzburg. Doch es tat sich nichts. Der Tf ging vom Steuerwagen (der sich an der Zugspitze befand) Richtung Zugschluss und nach einiger Zeit wieder nach vorne. Dann kam eine Durchsage: Probleme mit dem Tiebfahrzeug.

Doch dann ging die Fahrt weiter, wir hatten geschätzt auch schon 20-25 Minuten Verspätung als wir in Ulm ankamen. 

Dann kurz nach der Abfahrt in Ulm, circa 1km nach der Bahnhofsausfahrt war Schluss.

Der Zug stand, der Tf ging nochmals durch den Zug hindurch zur Lok und dann kam die Durchsage: Wir fahren zurück nach Ulm Hbf weil der Steuerwagen defekt ist.

Nach einiger Zeit rollten auf Gleis 8 ein, es dauerte nochmals 20min bis die Lok abgekuppelt und vor den defekten Steuerwagen rangiert hatte. Fahrgäste Richtung Stuttgart wurden auf andere Züge verwiesen.

Mit ganzen 92 Minuten Verspätung fuhren wir dann Richtung Göppingen, Plochingen, Esslingen, Bruchsal und schliesslich Karlsruhe ab.

Immerhin haben sie proaktiv die Erstattungsformulare verteilt: Bei Verspätungen über 60 Minuten erhält man 25% des Fahrpreise zurück, also bei mir etwas mehr als 9€. Toll.

Noch am Montag Abend um 20:45 bin ich ins Karlsruher Reisezentrum und habe mir diesen Betrag auszahlen lassen und der recht freundlichen Mitarbeiterin meinen Geheimplan offenbart, dass ich zukünftig die Bahn ruinieren werde, in dem ich 22€ Fahrkarten kaufe und mindestens 60€ Taxikosten produzieren werde… (Siehe vorherigen Blogpost)

Dafür habe ich einen Trick bekommen: Gibt man manuell eine längere Umsteigezeit in Stuttgart an, so erhält man auch für die vorletzte Bahnverbindung den Sparpreis bzw die Verbindung erscheint überhaupt erst in der Fahrplanauskunft. Lustigerweise ist die Gesamtfahrzeit identisch mit der letzten Fahrt, denn obwohl man länger in Stuttgart warten muss, ist der IC durch Weglassen diverser Zwischenhalte deutlich schneller dort.

Warum lässt die Bahn diese Verbindung in der Buchungsmaske weg? Ich habe eine Vermutung: 20 Minuten später fährt ein hochpreisiger TGV nach Stuttgart und hat dort normalerweise Anschluss an den vorletzten ICE nach München. Die Kapazität des ICE soll wohl für die TGV-Fahrgäste freigehalten werden… Oder weil diese Verbindung “vermeintlich” schneller sei weil sie schliesslich im selben Zug enden würde und 20 Minuten später beginnen würde.

Leider klappt dies so gut wie und auch diesen Freitag nicht: Der TGV hatte, wie eigentlich jeden Freitag, wieder mal eine  Verspätung — 35 Minuten! — und die wenigen Fahrgäste des “geheimen” ICs nach Stuttgart, unter anderem ich, hatten sowohl einen nahezu leeren IC, wie eben auch einen sehr schwach ausgelasteten ICE nach München.

Mit 4 Minuten Verspätung kam dieser dann auch in München an…

Die TGV-Anschlussreisenden durften sich dann mit den Fahrgästen des doch recht gut besetzten letzten ICs aus Karlsruhe um Plätze im letzten ICE schlagen, sofern letztgenannte nicht wieder aufs Taxi “umgebucht” wurden.

"Normale" Ansicht:

"Mindestens 20 Minuten Umsteigezeit"-Ansicht:

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"Scheiss Bahn!" oder: unendliches Versagen

Beruflich musste ich öfter für einige Tage in Karlsruhe sein und fuhr deshalb häufig Freitag Abends mit der letzten Verbindung nach München.

Hierzu muss man wissen, dass sich auf dieser Strecke tagsüber TGV von/nach Frankreich und pendelnde IC-Züge der DB abwechseln. Die letzte Verbindung ab Karlsruhe erfordert allerdings ein Umsteigen: Ein IC aus Nürnberg kommend fährt nach Karlsruhe, wendet, und endet in Stuttgart. Am Nachbargleis steht dort mit 9 Minuten Übergangszeit normalerweise ein ICE aus Dortmund nach München.

IC-Züge sind die ungeliebten Kinder der Bahn: Die Wagen sind 40 Jahre alt und bieten wenig Komfort, ein Speisewagen/Bistro fehlt regelmäßig, weil es schlicht keine funktionierenden Speisewagen mehr gibt. An einem Zugende befindet sich für gewöhnlich ein Steuerwagen, an der anderen eine Lok. Über den Tag verteilt pendeln diese Züge mit ca. 10-15 Minuten Pause zwischen München und Karlsruhe oder Nürnberg und Karlsruhe.

Verzögerungen, ob durch Fahrzeugschäden, Personenschäden oder Anschluss-Wartezeiten etc. sammeln sich somit über den Tag und daher ist dieser IC ab Karlsruhe bei 2 von 3 Fahrten bereits bei der Abfahrt über 15 Minuten verspätet.

Ja, ich bin bisher drei Mal mit dieser Verbindung Karlsruhe ab 21:06 Uhr gefahren: Das erste Mal endete in Stuttgart: “Für ihren Anschluss Richtung München wenden Sie sich bitte an den Service-Point in der Haupthalle” — Wir wurden jeweils zu sechst in Taxen gesteckt und nach München gefahren. Das dauerte 3 Stunden, war super eng und unbequem — Die Leistung des Fahrers schwer einzuschätzen.

Gestern also die dritte Fahrt: Der Zug ab Karlsruhe würde ausfallen, stattdessen würde ein Ersatzzug verkehren. Bereits eine Stunde vorher war ich am Bahnhof und am Service-Point. Das Benutzen des ~40 Minuten früher fahrenden TGVs nach Stuttgart wurde mir nicht erlaubt.

Und so kam es dann: Statt der IC-Garnitur aus Nürnberg kam ein ICE unbekannter Herkunft, trotz schnellen Wendemanövers verspätet sich die Abfahrt um über 15 Minuten, es gab mehrere Zwischenhalte auf freier Strecke ohne ersichtlichen Grund.

Und dann wurde ich stink sauer: Vertraut mit der Situation hörte ich die Zugbegleiterin im Nachbarabteil eine Dame trotzdem erkären, das es ja nicht so schlimm wäre, wenn der Anschluss weg sei: Die Bahn würde ja durchaus Leistungen bieten und man könnte ja noch nicht sagen ob der Zug nicht warten würde und das sich im Laufe des Tages fünf Leute vor die Bahn geworfen hätten, z.B. in Köln und bei Bingen und und und.

Ich bin aufgestanden und hab ihr gesagt, sie sollte bitte aufhören, die Unwahrheit zu erzählen: 1. Hat uns die Bahn nicht einmal Verzehrgutscheine (Getränk oä) angeboten 2. ist 3h im engen Taxi mit irgend einem Stuttgarter Taxifahrer, der auf der A8 wie ein Irrer rast, nicht besonders angenehm 3. erwecke sie falsche Hoffnungen, weil generell nicht auf ICs gewartet wird und 4. fährt der (ausgefallene IC) Nürnberg<>Karlsruhe, kann also diese Selbstmörder nicht erwischt haben.

Sie log das blaue vom Himmel, den ganzen Wagen, die Zahl der Selbstmörder steigerte sich: Sie redete so laut, dass ich die Lügengeschichten mehrmals hören musste.

Dann, kurz vor Stuttgart, die erlösenden Durchsage: “Der ICE nach München wartet noch am Gleis gegenüber”. Laut DB Navigator hatte der ICE selbst ursprünglich auch +15, aktuell aber nur noch +5 — Die Bahn baut genügend Puffer ein und hat genügend Reserven auf Schnellfahrstrecken um leichte Verspätungen aufzuholen.

Dann standen wir vor Stuttgart. 5….10 MInuten lang. Nichts passierte. Alle standen im Gang und wurden nervös. So ähnlich war es schon 4 Wochen zuvor als, die Fahrt im Taxi endete.

Statt auf Gleis 16 (der ICE fährt von Gleis 15) fuhren wir auf Gleis 6 oder 8 ein. Das ist quasi am anderen Ende des Stuttgarter Bahnhofs. Nur durch Glück war ich direkt an der in Stuttgart zusätzlich vorhanden Unterführung, rannte (soweit ich es konnte) mit meinem Koffer wie ein Irrer unter dem halben Bahnhof hindurch, dann die Treppe hoch. Er stand noch da, der ICE — 20 Sekunden nachdem ich eingestiegen bin, fuhr er ab.

Ich wette, dass es höchstens 10 Leute geschafft haben, den Zug zu bekommen. Wer nicht in Unterführungshöhe oder am Bahnsteigende war, hatte keine Chance, wer nicht sofort SOFORT gerannt ist, auch nicht.

Und genau jetzt wird das Desaster ersichtlich: Statt offene Worte zu benutzen und auf den Anschlussverlust hinzuweisen, hat die Zugbegleiterin falsche Hoffnungen geschürt. Erst recht mit der Ansage, der Anschlusszug sei noch zu erreichen. 85% der Fahrgäste standen daher wohl 5 Minuten Später am Gleis — und der ICE würde bereits weg gewesen sein. Ohne Information, ohne Auskunft, ohne Chance selbst noch heimzukommen, verunsichert, hilflos.

Die Bahn schafft es auf dieser Verbindung regelmäßig, 50-150 Leute so dermaßen zu vergraulen, für immer gegen die Bahn aufzubringen und all den Hass zu ernten, den man hat, wenn man Abends nicht mehr nach Hause kommt und in Unklarheit in einer fremden Stadt alleingelassen wird.

Das auf dieser offiziellen Verbindung 2 von 3 Fahrten mit einer dreistündigen Taxifahrt enden, ist ein Armutszeugnis der Bahn: Selbst ohne Schnee ist diese nicht in der Lage hier Konsequenzen zu ziehen, Ersatzzüge in Karlsruhe pünktlich bereitzustellen welche den Anschluss erreichen, oder schlicht den ICE in Stuttgart länger warten zu lassen.

Warum wartet eigentlich der ICE in Stuttgart nicht länger? Sämtliche Anschlusszüge in Ulm, Augsburg sind Regionalzüge, die sowieso auf den ICE warten. Ganz einfach: Zwischen Ulm und München wird üblicherweise nicht fahrplanmäßig mit der möglichen Höchstgeschwindigkeit gefahren, es gibt eine Reserve. Genau diese führte dazu, dass wir zwar in Stuttgart mit 21 Minuten Verspätung abgefahren sind (was bedeutet, dass der IC aus Karlsruhe am Ende 32 Minuten Verspätung hatte), in München aber mit ganzen 4 Minuten zu spät angekommen sind.

Mich würde nicht wundern, wenn dies statistisch für die Bahn vorteilhaft ist und Verspätungen unter 5 Minuten nicht als solche gezählt werden. Dafür lässt man halt 50-150 Leute in Stuttgart stehen…

PS: Eine Taxifahrt von Stuttgart nach München kostet die Bahn um die 350€. Also knapp 60€ pro Fahrgast. Das Bahnticket kostet mich 25€ (ltur.de) oder BC25 Sparpreis 21,75€ 

PPS: Weil in Stuttgart 2012 schon drei (!) ICs entgleist sind  fahren bis heute fast alle IC von München nach Karlsruhe nicht über Stuttgart Hauptbahnhof und halten dafür in Esslingen. Durch die Umfahrung entstehen regelmäßig Verspätungen, die dazu führen, dass in Karlsruhe der Anschluss zum IC nach Interlaken/Schweiz nicht erreicht werden kann. Das war bisher bei den Hinfahrten immer der Fall. Betroffene Fahrgäste müssen 2 Stunden auf die nächste Verbindung warten…

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