Juni 2009
…auch wenn einem (leider) die Zensurdebatte am Gesäß vorbei geht!
1. Die Piratenpartei ist die erste transparente Partei in Deutschland. ALLES wird im Partei-Wiki oder Mailinglisten diskutiert und veröffentlicht und ist auch für Nichtmitglieder einzusehen und zu bearbeiten. Basisdemokratisch. Innovativ. Keine Hinterzimmerpolitik von oben herab! Sämtliche Produkte stehen unter Creative Commons Lizenz. Chaotisch? Ja, aber es funktioniert!
2. Die Piratenpartei ist keine Spasspartei - Sie fördert das politische Interesse von jungen Menschen und stärkt die Demokratie in einer Art und Weise wie es zuletzt die Grünen in den 80ern geschafft haben. Egal wie die Bundestagswahl ausgehen wird können tausende junge Menschen erfahren, dass man politisch in Deutschland noch immer etwas bewegen kann und nicht im Selbstmitleid über Lobbyismus, CSU-“Erbmonarchien” oder dem politischen Extremismus verfallen muss.
3. Ich bin mir ziemlich sicher, dass - egal wie die Wahl ausgehen wird - sämtliche Parteien sich selektiv Themen und Arbeitsweisen von der Piratenpartei kopieren werden. Wenn man sieht, mit wie wenig monetärem Einsatz man - ganz ohne strunzdumme Hohlkammerplakate (für 10 EUR/Stück!) oder Werbeagenturen - schon bei einer Europawahl 230.000 Wähler gewinnen kann…
Deine Stimme an die Piratenpartei ist NICHT VERLOREN.
Starring: Deutsche Bank
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Betreff : Re: Anfrage bzgl. Kryptographieverbot
Datum : Fr 13.10.95, 17:24 (erhalten: 14.10.95)
Groesse : 2793 Bytes
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Lieber herr Rohrbacher,
vielen Dank fuers Mail. Nicht nur die EU- Kommisssion wird sich an dieser
Frage die Finger verbrennen.Die Amerikaner sind mit ihrem Clipper- Chip ja
wohl auch anstaendig auf die Nase gefallen.
>
> am 8.9.1995 verabschiedete der Europarat die Empfehlung, starke
> kryptographische Verfahren wie RSA, DES und andere Verfahren, die nach
> derzeitigem Stand der Wissenschaft als "starke Kryptographieverfahren" zu
> bewerten sind, zu verbieten, wenn die Regierungen (respektive deren
> Geheimdienste) keinen irgendwie gearteten Zugriff auf die
> unverschluesselten Daten (z.B. ueber Key-Escrow-Systeme) bekommen koennen.
>
Schon die Wirtschaft wird uebrigens kraeftig dafuer sorgen, dass sie ihre
Verschluesselung bekommt. Sonst koennen die ihre schoenen
"Datenautobahnplaene" in den Kamin schreiben.
> Diese Empfehlung des Europarates ist zunaechst nicht bindend und muesste
> von den einzelnen europaeischen Nationen -auch der BRD- noch uebernommen
> werden.
>
Die Bundesregierung bastelt derzeit an einem eigenen Gesetz zum Thema
Kryptographie, elektr. Unterschrift etc. Fazit: Die bisherigen Vorschlaege
sind nicht brauchbar, weil nicht sicher. Dazu werde ich in Kuerze
parlamentarisch etwas machen.
dass nun mehrere hundert Millionen
> elektronische Nachrichten (E-Mails, Faxe, Telexe, u.a.), zusaetzlich ins
> Visier genommen werden sollen, klar,
Wer eine solche Ueberwachung versucht, wird klaeglich scheitern.
>
> Bereits die im Mai 1995 verabschiedete Fernmeldeueberwachungsverordnung
> hat zu der fuer einen Rechtsstaat unglaublichen Situation gefuehrt
Hier teile ich Ihre Einschaetzung. Dies gilt auch fuer die nachfolgenden
Teile Ihres Mails.
>
> Das im GG, Art.10 verbuergte Fernmeldegeheimnis darf durch Gesetz nur
> eingeschraenkt werden, ......... eigentlich zum Schutz gedachten Methoden
> geradewegs *selber* die freiheitliche demokratische Grundordnung massiv
> bedrohen!
etc.
> Ausserdem bitte ich Sie darum, Ihre Antworten als fuer eine evtl.
> Veroeffentlichung explizit zu kennzeichnen.
Einverstanden.
Wegen der Kuerze der Antwort (ich bitte um Entschuldigung, bin aber sehr auf
dem "Sprung" ) verweise ich auf meine WWW- Seite, in der ich in einem Papier
meine Gedanken auch u. a. zur Verschluesselungsfrage geauessert habe.
http://www.fu-berlin.de/POLWISS/mdb-projekt/
Der Diskussionsprozess in den Parteien- dies gilt auch fuer die SPD- ist
leider erst angelaufen.
Fuer weitere Rueckfragen stehe ich gerne zur Verfuegung.
Mit freundlichen Gruessen
Joerg Tauss
Herzliche Gruesse Joerg Tauss
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Joerg Tauss, MdB
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Tel.: 0228/1687639 Fax.:0228/1686639
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Betreff : Re: Anfrage bzgl. Kryptographieverbot
Datum : Di 24.10.95, 01:26 (erhalten: 24.10.95)
Groesse : 823 Bytes
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Am 12 Oct 95 schrieb Kai Rohrbacher <kairo@maya.inka.de>:
> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> am 8.9.1995 verabschiedete der Europarat die Empfehlung, starke
> kryptographische Verfahren wie RSA, DES und andere Verfahren, die nach
Sehr geehrter Herr Rohrbacher. Entschuldigung: Es gab eine Panne bei
Bearbeitung und Ablage. Haben Sie auf Ihre Mail von mir bereits eine Antwort
erhalten? Falls nein bitte ich um Entschuldigung und kurzen Bescheid.
Ansonsten verweise ich auf meine WWW- Page im Abgeordnetenprojekt (Neu) "Der
Weg der SPD in die Informationsgesellschaft". Hier habe ich zu einigen
Problemen Stellung genommen.
Mit freundlichen Gruessen
Joerg Tauss
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Betreff : Re: Anfrage bzgl. Kryptographieverbot
Datum : Di 24.10.95, 00:00 (erhalten: 24.10.95)
Groesse : 1066 Bytes
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Sehr geehrter Herr Tauss,
on 24 Oct 95, you wrote in a message concerning "Re: Anfrage bzgl.
Kryptographieverbot"
the following:
> Sehr geehrter Herr Rohrbacher. Entschuldigung: Es gab eine Panne bei
> Bearbeitung und Ablage. Haben Sie auf Ihre Mail von mir bereits eine Antwort
> erhalten?
Kam an (am Freitag, dem 13. uebrigens...)
> Ansonsten verweise ich auf meine WWW- Page im Abgeordnetenprojekt (Neu) "Der
> Weg der SPD in die Informationsgesellschaft". Hier habe ich zu einigen
> Problemen Stellung genommen.
Schon gesichtet; damit sehe ich Sie z.Z. aber ziemlich allein auf weiter
SPD-Flur, wenn ich bspw. Dokumente wie
http://www.spdfrak.de/w3archiv/u1/orbit/archiv/fp951374.html
lese, die ja eher einer Kantherschen Law-And-Order-Politik das Wort reden.
MfG,
Kai Rohrbacher
--
Kai Rohrbacher <kairo@maya.inka.de>
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Betreff : Re: Anfrage bzgl. Kryptographieverbot
Datum : Do 26.10.95, 14:17 (erhalten: 27.10.95)
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Am 24 Oct 95 schrieb Kai Rohrbacher <kairo@maya.inka.de>:
> Schon gesichtet; damit sehe ich Sie z.Z. aber ziemlich allein auf weiter
> SPD-Flur, wenn ich bspw. Dokumente wie
> http://www.spdfrak.de/w3archiv/u1/orbit/archiv/fp951374.html
> lese, die ja eher einer Kantherschen Law-And-Order-Politik das Wort reden.
Hallo Herr Rohrbacher,
na ja- viel Feind = viel Ehr.
Immerhin bin ich in einer Kampfabstimmung im Fraktionsvorstand im Gegensatz
zu anderen wenigstens als Stv. in die kuenftige Enquete
"Informationsgesellschaft" gewaehlt worden, was ja auch ein bisschen was sagt.
Also: Fangen wir an zu arbeiten
Fuer Unterstuetzung stets dankbar.... Joerg Tauss
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Joerg Tauss, MdB
Bundeshaus, 53113 Bonn, Germany
Tel.: 0228/1687639 Fax.:0228/1686639
- 21: 37 < A> fefe ist doch cool
- 21: 38 < B_> hehe jau, das 'bild' css theme von fefe ist auch der hammer
- 21: 39 < A> leider hat er wohl oft tage wo er seine tabletten nicht nimmt
…nimmt billigend in kauf, dass weltweit weiterhin ~1 Mrd User Kinderpornographie verbreiten und abrufen können. Der organisierte Kindesmissbrauch geht weiter, dies wird jedoch schlicht ausgeblendet, weil “man hier ja nichts mehr sieht”.
Mit keinem Wort wird darauf eingegangen, die Aufklärungsbemühungen weltweit zu unterstützen und selbst zu verstärken.
Kein Politiker interessiert sich für den Opferschutz, das *ENTFERNEN* der abscheulichen Medien, das Ermitteln, Aufgreifen und Verurteilen der Täter.
Man schaut also genau so zu, wie man es in der Realität auch “beim lieben Onkel von nebenan” macht.
Man will nichts gewusst und gesehen haben. Deutsche Primärtugend Nummer #1.
mm.de: Und zu Hause? Es soll ja Menschen geben, die wohnen jahrelang in fast leeren Wohnungen weil sie keine Kompromisse machen wollen und warten, bis sie DEN richtiges Tisch, DEN perfekten Stuhl fürs Wohnzimmer gefunden haben. Ticken Sie auch so?
Sauerbruch: Bei uns [Sauerbruch ist mit seiner Büropartnerin Louisa Hutton verheiratet] ist das noch viel schlimmer. Wir kaufen den Stuhl nicht, wir entwerfen ihn. Das dauert noch viel länger.
mm.de: In der Zwischenzeit sitzen Sie auf dem Fußboden?
Sauerbruch: Genau. Alles oder nichts.
=> http://www.manager-magazin.de/life/wohnen/0,2828,630952-3,00.html
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Man sieht eine Metzgerei. Hinter dem Tresen steht die Metzgerin, eine vielleicht vierzig Jahre alte blonde und megafreundlich aussehende Frau. Vor dem Tresen stehen zwei ältere Damen unbestimmbaren Alters, auf jeden Fall sind sie älter als die Metzgerin.
Plötzlich betritt ein wahres Bild von einem Mann die Metzgerei und zieht sofort die Blicke der drei Frauen auf sich – er ist vielleicht 35, sehr groß und stattlich gebaut, trägt sehr einfache und altmodische, eher bäuerlich anmutende Kleidung und dunkelblonde, leicht gewellte, lange Haare.
Als er die Theke erreicht hat – immer noch fassungslos beobachtet von den drei Damen, spricht er ein einfaches aber anscheinend dennoch magisches Wort: „Rügenwalder“
Seine Stimme ist dabei ziemlich leise und klingt verführerisch und sexy.
Auf die Metzgerin scheint die Stimme zu wirken, denn sie fragt mit einer gehauchten, fast nicht zu hörenden Stimme: „Teewurst?“
Das scheint auch Rügenwalder-Typ klar zu werden, denn er wiederholt ein wenig eindringlicher das magische Wort: „Rügenwalder.“ Dennoch scheint sein Anliegen noch immer nicht zu der mit offenem Mund dastehenden Metzgerin durchgedrungen zu sein, denn sie zeigt auf einen ganzen Stapel Rügenwalder Wurst, der sich hinter ihr befindet und fragt mit noch etwas atemloserer, fast schon versagender Stimme: „Diese hier?“
Er erwidert mit grenzenloser Geduld:
„Die mit der Mühle!“
Jetzt erwachen auch die beiden vor der Theke stehenden älteren Damen aus ihrer Erstarrung: Dame 1: „Aha – mit der Mühle!“
Dame 2: „Natürlich.“
Die Metzgerin scheint nun endlich verstanden zu haben, was der nette Herr von ihr möchte, und sie geht in dem Verkaufsgespräch einen Schritt weiter – sie fragt: „Wie viele?“.
Der langhaarige Mann antwortet: „Alle.“
Diese Angabe scheint für die Metzgerin kein größeres Problem darzustellen, denn sie lädt Rügenwalder-Typ – mit einem leicht exotischem, beinahe grenzdebilen Lächeln - sämtliche hinter ihr liegenden Rügenwalder auf, worauf er sich umdreht und unter leicht unterdrücktem Grunzen den Laden verläßt.
In einer kurzen Sequenz sieht man Rügenwalder-Typ über eine Wiese reiten, dann erfolgt ein Schnitt auf einen vielleicht 16jährigen Jungen, der vor einer ca. 10 Meter hohen, roten zweidimensionalen Nachbildung einer Mühle steht und als er Rügenwalder-Typ entdeckt, ruft er freudig mit den Armen wedelnd: “ Er kommt!“
Man sieht eine größere Anzahl grob gezimmerte Holztische und Bänke, um die eine Menge ebenfalls highlandermäßig gekleidete Männer sitzen, die freudig die gelieferte Wurst in Empfang nehmen und ziemlich auf „Ritterfressen“ machen, indem sie die Wurst ungefähr fünf Zentimeter dick auf mindestens ebenso dicke Brotscheiben verteilen; getrunken wird dabei standesgemäß etwas bierartiges aus irgendwelchen derben Steingut-Krügen.
Diese malerische Szene wird untermalt von einem gestandenen Männerchor, der schmettert: „Rügenwalder Mühlenfest – lebe hoch! Würzig grob, herzhaft fein – wir hau’n rein!“
Quelle: http://www.ciao.de/Rugenwalder_Besuch_in_der_Metzgerei__341382
- A: haha B's 4chan sprueche rulen :-P
- B: A: hab ich alles an dem 2 stunden boxxy informationsabend gelernt
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UK http://store.apple.com/uk_epp_42037
IE http://store.apple.com/ie_epp_129357
DE ??? sorry :)
irb(main):001:0> require “bigdecimal”
=> true
irb(main):002:0> BigDecimal(“9E69999999”).to_s(“F”)
Speicherzugriffsfehler