August 2011
HM Steve Jobs über Waschmaschinen und Trockner von Miele.
Letter from Steve Jobs To the Apple Board of Directors and the Apple Community:
I have always said if there ever came a day when I could no longer meet my duties and expectations as Apple”s CEO, I would be the first to let you know. Unfortunately, that day has come.
I hereby resign as CEO of Apple. I would like to serve, if the Board sees fit, as Chairman of the Board, director and Apple employee.
As far as my successor goes, I strongly recommend that we execute our succession plan and name Tim Cook as CEO of Apple.
I believe Apple”s brightest and most innovative days are ahead of it. And I look forward to watching and contributing to its success in a new role.
I have made some of the best friends of my life at Apple, and I thank you all for the many years of being able to work alongside you.
Steve
* 15. August 2011: In Frankfurt beginnt der Prozess um ein 230 Millionen Euro schweren Umsatzsteuerkarussell mit CO2-Verschmutzungszertifikaten. Der Handel wurde über die Deutsche Bank abgewickelt. Sieben Mitarbeiter gehören zu den rund 170 Beschuldigten.
* 2. August 2011: Die Deutsche Bank muss sich in Italien für den jüngsten Abbau ihres Bestands an Anleihen des hoch verschuldeten Landes erklären. Die Börsenaufsicht Consob fordert vom Institut nähere Informationen hierzu an.
* 1. August 2011: Die US-Pensionskasse TIAA reicht Klage gegen die Bank ein und will millionenschweren Schadenersatz erzwingen. Das Institut soll Wertverluste von verbrieften Hypothekenpapieren ersetzen, die es als vermeintlich sichere Anlage verkauft habe.
* 14. Juli 2011: Die französisch-belgische Finanzgruppe Dexia DEXI.BR verklagt die Bank wegen Verlusten aus verbrieften Hypothekenpapieren. Dexia wirft dem Geldhaus Betrug vor: Die Deutsche Bank habe die Papiere als vermeintlich sichere Anlage verkauft, zugleich aber selbst auf ein Platzen der zugrundeliegenden Kredite gewettet.
* 4. Mai 2011: Die Deutsche Bank bestätigt, dass die Stadt Los Angeles eine Klage gegen das Institut im Zusammenhang mit umstrittenen Zwangsräumungen eingereicht hat. Die Bank sei über Tochterunternehmen einer der größten “Slumlords” der Millionenmetropole, heißt es in der Klageschrift, die Entschädigungszahlungen von mehreren hundert Millionen Dollar nach sich ziehen könnte. Sie habe Hunderte Anwesen verfallen lassen und Menschen zu Unrecht aus ihrem Heim vertrieben
* 3. Mai 2011: Die US-Regierung verklagt die Deutsche Bank. Sie wirft dem Geldhaus und dessen einstiger Immobilientochter MortgageIT vor, sich mit falschen Angaben zu faulen Krediten den Zugang zu einem Regierungsprogramm erschlichen zu haben, das für Hypotheken bürgte. Die Regierung macht hohe Verluste geltend. Die Klage könnte die Bank bis zu eine Milliarde Dollar kosten.
* 29. April 2011: Die EU-Wettbewerbshüter knöpfen sich den Handel für Kreditausfallversicherungen (CDS) vor, mit dem sich Investoren und Spekulanten gegen Pleiten von Staaten und Firmen absichern. Die Kartellermittlungen richten sich gegen 16 Investmentbanken, darunter die Deutsche Bank.
* 15. April 2011: In Hongkong sind die Behörden einem mutmaßlichen Betrugsskandal im Derivate-Handel auf der Spur - und haben dabei auch zwei Mitarbeiter der Deutschen Bank im Verdacht. Die beiden Händler werden nach Konzernangaben von der Anti-Korruptionsbehörde ICAC festgenommen.
* 13. April 2011: In den US-Untersuchungen zur Rolle der Wall Street in der Finanzkrise erhebt ein Senatsausschuss schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bank und Goldman Sachs GS.N . Der Deutschen Bank wird vorgeworfen, umstrittene Finanzprodukte aufgelegt zu haben. So habe sie unter anderem einen milliardenschweren verbrieften Hypothekenkredit (CDO) namens “Gemstone 7” geschnürt - und verkauft, bevor der Markt abstürzte. Der zuständige Händler habe gewusst, dass das Paket minderwertige Assets enthalte.
* 22. März 2011: Der Bundesgerichtshof gibt der Deutschen Bank eine schallende Ohrfeige: Sie muss an einen hessischen Mittelständler mehr als eine halbe Million Euro Schadenersatz zahlen. Diesen Betrag hatte der Kläger mit einem komplizierten Zinsswap-Geschäft verloren, das die Bank nach Auffassung des BGH “bewusst zulasten des Anlegers” konstruiert hatte.
* 23. Februar 2011: Die Deutsche Bank darf wegen unfairer Handelspraktiken in Südkorea sechs Monate keine Derivate handeln, wie die dortige Finanzaufsicht FSC erklärt. Die Konzerntochter DSK habe von unfairem Handel profitiert und damit Gewinne in Millionenhöhe erzielt.
Im privaten Frank Meyer (n-tv) Blog gehts natürlich auch um die Finanzkrise.
Ich bin ja immer wieder beeindruckt, wenn Leute ihren Job so sehr mögen, dass Sie in Ihrer Freizeit bspw ein Fahrzeug ausserhalb ihres Arbeitgebers mieten und “fünf Stunden rauf und runter” fahren :-)
Der YouTube Account hat einige sehr schöne Mitfahrten in und um Berlin herum (Strausberger Eisenbahn)
(Anekdote: Mir ist in Woltersdorf vor ein paar Jahren ein Wiener Straßenbahnfahrer begegnet, der auch schon in München bei der SWM/MVG ein paar Jahre gearbeitet hat… )
Wenn sich ein Land Geld am Kapitalmarkt besorgen möchte, gibt es so genannte Staatsanleihen mit einem jährlichen Kupon (Zinsausszahlung) heraus.
Investoren prüfen, ob das Risiko eines Staatsbankrotts im Zinssatz eingepreist ist, oder nicht. Steht dem Risiko keine angemessene Chance (Zinsgewinne) entgegen, werden die Anleihen unplazierbar, der Staat bekommt kein Geld.
Durch die aktuelle Situation in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien ist der Kapitalmarkt nur noch gegen hohe Zinsen bereit, Geld zu investieren.
Die Idee hinter den Eurobonds ist es nun, auf Euro-Gesamtebene Anleihen herauszugeben die dem Gesamtausfallrisiko der Euro-Zone entsprechend vergütet werden. Länder mit bisher exzellenter Bonität wie Deutschland werden den Zinssatz drücken und die Finanzierung für Euro-Lander im Durchschnitt verbilligen.
Für uns bedeutet das aber auch, dass Deutschland zukünftig möglicherweise weniger gute Konditionen bei der Staatsfinanzierung erreichen kann. Und schlimmer: Möglicherweise verhindert die wieder verfügbare Finanzierung eine Sanierung der üblichen Verdächtigen, die weiterhin ihr Staatsdefizit nicht in den Griff bekommen.
Frau Merkel wehrt sich noch mit Händen und Füssen gegen Euro-Bonds. Deutschland würde sich vollkommen abhängig machen. Aber wir haben keine Wahl.
Deutschland ist Europa, Europa ist Deutschland. Kulturell und wirtschaftlich muss Europa auch in Krisenzeiten zusammenhalten um nicht zwischen China und USA zerrieben zu werden. Ja, es wird teuer und wir werden alle zahlen müssen für den Scheiss.
Aber Europa ist ohne Euro nicht zu halten. Die vermeindliche Unabhängigkeit durch eine selbst auf/abwertbare Landeswährung würde uns nicht nur in das Vor-Euro-Zeitalter bringen sondern in das noch davor: Als die Wechselkurse keinen Stabilitätskriterien unterworfen waren.
Da Deutschland vom Export lebt wären die Auswirkungen m.E. dramatisch und so ist jetzt selbst Norbert Walter, Deutsche Bank-Chefökonom im Ruhestand, für Eurobonds…
Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_W%C3%A4hrungsunion
Heiko Thieme im DAF: “95% der DAX-Werte empfehle ich zum Kauf!”
Moderator: “Nennen sie uns doch mal fünf, die Sie nicht empfehlen”
Heiko Thieme: “MAN, Merck, BMW”
PS: Der DAX umfasst 30 Werte.
Unter dem Motto “40 Jahre sind genug – BtMG ade!” startet am Samstag die Hanfparade in Berlin. Die Demonstranten fordern die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel. Zu Recht, kommentiert Andreas Paul, der für weniger staatliche Bevormundung plädiert.
Rechtsanwalt Dr. Andreas Paul arbeitet in Mannheim als Strafverteidiger. Er ist zum Thema “Drogenkonsumenten im Jugendstrafverfahren” promoviert worden und hat bereits zum Thema Cannabisfreigabe publiziert.