Warum sind Züge sicher unterwegs? Wie werden Zusammenstöße trotz der Gefahr eines menschlichen Fehlverhaltens vermieden? Und was hat das alles mit IT-Sicherheit zu tun?
Der Vortrag beleuchtet die mehr als 130-jährige Geschichte der Eisenbahn-Sicherungstechnik, diskutiert die Grundbegriffe des sicheren Eisenbahnbetriebs und erklärt die Funktionsweise der verschiedenen Stellwerkstypen, die im Netz der Deutschen Bahn verwendet werden. Neben den ältesten (jedoch immer noch in großer Stückzahl vorhandenen) rein mechanischen Bauformen besprechen wir sowohl die Gleisbildstellwerke, die auf Relaistechnik basieren, als auch die modernen rechnergestützten Stellwerke, die immer größere Verbreitung finden. (Und wir besprechen anhand von Untersuchungsberichten des Eisenbahnbundesamts warum doch hin und wieder Unfälle passieren).
Während mechanische und elektrische Sicherungsanlagen in sich geschlossene Systeme sind, nutzen künftige Anlagen zunehmend drahtlose Kommunikation. Die Sicherheit der Fahrgäste hängt daher auch von der Sicherheit der zugrundeliegenden Kommunikationsinfrastruktur ab. Im Vortrag gehen wir daher der Frage nach, wie die künftige Generation der Sicherungsanlagen abgesichert sein wird, welche neuen Bedrohungsszenarien entstehen und ob daher der “Zug der Zukunft” gehackt werden kann..
zadi:
Steve Jobs Tree Topper - 2011
Steve Jobs wins the honor of being this year’s tree topper. Well… he just wins in general.
“I’ll write it myself and we’ll test it in production!”
Ich war heute wieder beim frisch eröffneten LIDL an der Sandstraße in München einkaufen. Teil meines Einkaufes war, wie fast immer, Mineralwasser und Coke Zero. Jeweils ein Gebinde a 6 Flaschen.
Zwar lies mich der zu bezahlende Gesamtbetrag etwas stutzig werden, allerdings war ich mir heute wegen einiger Aktionsartikel nicht preissicher. Da ich per Girocard (EC) bezahlen wollte, bekam ich den Bon auch erst nach der abgeschlossenen Transaktion zu sehen.
Ich ging schnell die Positionen durch und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass statt 6 Flaschen Wasser zum Stückpreis von 19ct ganze 56 (sechsundfünfzig Flaschen) mit zugehörigem Pfand abgerechnet wurden.
Die Kassiererin war genervt und rief nicht besonders laut in den Laden “(Name) kommst Du bitte” und begann die Kunden hinter mir zu kassieren. Ich stand verloren mit dem Einkaufswagen an der Kasse. Und nicht passierte.
Nach zwei weiteren Kunden wurde ich etwas sauer und fragte, wie lang es denn jetzt noch dauerte. Sie drückte dann erst den Klingelknopf. Aha, toll. 3 Minuten also verschenkt.
Nach ca. weiteren 2 Minuten kam dann die stornoberechtigte Angestellte mit dem Storno-Schlüssel, Frau S., allerdings zu einer anderen Kasse. “Meine” Kassiererin kassierte einfach weiter. Als ich das bemerkte bin ich direkt zur Frau mit dem Storno-Schlüssel und habe sie ob des Fehlers angesprochen. Erst dann rief die Kassiererin auch “P. komm doch mal rüber”.
Hier stand ich schon insgesamt über 10 Minuten an der Kasse!
Zusammen haben sie dann nochmals Zeit gebraucht den Storno durchzuführen, genauer gesagt hat es die Kassiererin mit der Anleitung der nebenstehenden Chefin(?) nicht hinbekommen, diese musste es dann selbst eingetippen. Ich glaube etwas gehört zu haben wie “gib ihm dann die 22…”. Die stornoberechtigte Mitarbeiterin ging dann rasch weg.
Ich bekam eine Quittung hingelegt, den ich zu unterschreiben hätte. Ich solle quittieren 24,64€ erhalten zu haben. Nein, ich bekäme keine Kopie/Bestätigung für mich.
Ich unterschrieb die Quittung, hielt diese aber noch in der Hand um mir auf meinem Original-Gesamtbon die Summe der Auszahlung zu notieren. Die Kassiererin riss mir die Quitttung dabei aus der Hand. WTF?!
Sie gab mir dann 22,64€. WTF.
Auf dem Auszahlungsbeleg stand 24,64€?!
Was wird hier gespielt?
Ich wurde etwas lauter, sie warf mir dann nochmals 2 EUR auf die Einpackfläche am Laufbandende. Bei solchen Ungereimheiten schaue ich dann nochmals ganz genau hin, habe mit der Rechner.app die einzelnen Vorgänge nachgerechnet während in noch in der Einpackzone ein paar Meter entfernt stand.
Nach 40 Sekunden rief die Mitarbeiten plötzlich, ich hätte ja 2 EUR zuviel bekommen. WTF?
“Sie sind hier an der Kasse und verrechnen sich zweimal hintereinander?!” rief ich zurück, ca 4m von der Kasse entfernt stehend.
Zufällig war ein Lidl-Management-Mitarbeiter da (erkennt man am hoffnungslosen Overdressing) und ich schilderte ihm den Vorfall, den er aber auch mitbekommen hat. Er sagte, ich müsse auch nichts bei einer Auszahlung unterschreiben, auch wenn ich per Girocard bezahlt habe und er wird mit der Mitarbeitern sprechen.
Ich fügte hinzu, dass Mitarbeiter sich irren normal sei und nicht das Problem wäre. Dass ich dann als Kunde dann aber lange warten muss, dann wohl nochmals versucht wird irgendetwas seltsames durchzuführe wie sich Mitarbeiter höchst unprofessionell verhalten, fand auch er nicht gut…
Ich bin dann gegangen.
Leider kann ich trotz Bon den genauen Betrag nicht mehr ermitteln, denn 6 Flaschen Wasser waren im Angebot. Der einzig korrekte Weg wäre gewesen: Gesamtstorno 56 Flaschen + Neubuchung 1x6 Flaschen Angebotspreis.
UPDATE:
Musterrechnung:
56 x 0,19 => 10,64
- 1,35 (gebuchter Mengenrabatt abziehen)
MEINUNG/BEWERTUNG:
Dem Filialleiter empfehle ich die sofortige Trennung von der Kassiererin. Entweder sie ist inkompetent oder demotiviert. Der Laden hat Dienstag eröffnet, wer Samstags schon keine Motivation mehr hat, wird sie auch sonst nicht mehr erhalten. Jede(r) weiss, worauf er sich einlässt, wenn er sich entschliesst, eine Stelle bei einem ansonsten straff geführten Discounter anzunehmen. In Zeiten von Vollbeschäftigung tut sich auch die Mitarbeitern keinen Gefallen dort weiter tätig zu bleiben.
Auch der stornoberechtigten Mitarbeiterin Frau S. würde ich eine fristloste Kündigung erteilen. Sie hat mitgespielt bei dem Versuch 2€ auf meine Unterschrift aus der Kasse zu nehmen. Wer schon nach wenigen Tagen ein solche Untreue gegenüber dem Arbeitgeber darlegt, wird dies auch in Zukunft bei schwerwiegenderen Fällen und gehäuft tun.
Dem Verkaufsleiter erteile ich eine gute Note. Zwar hätte er sich, wenn er eh schon die ganze Zeit herumstand, schon früher einmischen können, dabei hätte er aber natürlich nicht das dann folgende Handeln der Mitarbeiter mitbekommen. Er war freundlich und kompetent und wird sicher die notwendigen personellen Konsequenzen ziehen.
