$exFIRMA ††† - Erinnerungswoche! (2)
Wie bereits eingangs beschrieben war die ganze Unternehmung mit ca. 7-8 Vollzeitangestellten inkl. Chef relativ klein. Eigentlich zu klein um so schlechte Arbeit abzuliefern.
Grund waren zwei Personal-Fehlentscheidungen (eine IT, eine Redaktionell) die der Chef getroffen hatte - die er nach einigen Monaten auch durchaus einsah - jedoch unwillens war hier rasch zu handeln (sich von denPersonen wieder zu trennen).
Nun gab es also die Konstellation, dass sich 5 Leute gegen den sechsten (ITler) “koaliert” haben und beim Chef ein offensives Gespräch gesucht haben. Dieser war “überrascht” und setze dann ein Meeting an. Wie man sehen kann waren u.a. folgende Themen dabei:
- Telefon-Knigge
- Kommunikation / Dokumentation
- Zusammenarbeit / Umgangston

Natürlich waren alle Fronten schon so verhärtet und X wollte sich natürlich bei jeder Gelegenheit revanchieren. Fast alle wollten das Person X nicht mehr weiter für uns arbeiten sollte.
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Person X war u.A für die Serverinventur und -Verwaltung zuständig - ein Serverausfall eines Systems dessen Software ich entwickelt hatte, machte es notwendig von München nach FFM ins RZ zu fahren und die eine, besagte Maschine mitzunehmen. So kam es das wir Abends, nach einem unnötigen Business-Meeting, mit zwei identisch beschrifteten(!!!) 4 HE Systemen unter dem Arm im letzten ICE nach München fuhren um dann - dank der tollen Planung und Beschriftung von X - festzustellen, dass die Hardware nicht mit der von Ihm erfassten übereinstimmt!
Schlimmer noch: Es gab eine DRITTE Maschine mit dem gleichen Label - die lief natürlich noch im RZ! X hatte zuvor den Umzug vom Hamburger ins Frankfurter RZ durchgeführt und wohl GANZE Arbeit geleistet…
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X war auch weiterhin extrem von sich selbst überzeugt aber unfähig den Sub-Company-Mailserver zu warten. Nachdem ich meine Bereitschaft angeboten hatte ein für Ihn unlösbares Problem zu fixen, wurde mir nur wiederwillig nach Chefintervention das Passwort übergeben (“dann mach halt”).
Nachdem das Problem gelöst war, hat er es wieder ohne Rücksprache geändert - ich war irritiert und habe dies auf dem Meeting angesprochen - auch wie man Zukünftig die Wartung solch eines kritischen Services erledigen solle. Chef war auf meiner Seite und setze sich für mehr Transparenz ein.
Dazu meinte X nur noch trotzig: “Wenn R. auf dem Mailserver Zugriff hat, werde ich meine privaten Mails darüber nicht mehr absenden!”
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Da der Chef weiterhin - in meinen Augen - konfliktscheu bleb, habe ich mir eine neue Position gesucht und kurzfristig, aber sauber unter Einhaltung der Fristen gekündigt - Einen Tag vor meiner Kündigung (ich hatte schon längst beim neuen AG unterschrieben) wurde bekannt das “Person X das Unternehmen nach der Probezeit verlässt”.
tja, zu spät - ich war froh weg zu sein auch wenn ich einen sehr guten und sympatischen Kollegen dort lassen musste, dieser hatte mit X aber dann nichts mehr zu tun…
Von X habe ich nichts mehr gehört - er suchte in seinem XING Profil jedoch zwischenzeitlich nach einem Sponsor für seine Premium-Mitgliedschaft…
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Episode am Rande:
Als ich mit der Kündigung im Umschlag durch den Gang Richtung Chef ging, wollte ein Kollege wissen, “was da denn drin sei”. Ich sagte: “Meine Kündignug” und wettete mit Ihm um eine Breze - die er mir bis heute schuldig geblieben ist! tztztz! :-)
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