Katholische Kirche Diözese Regensburg mahnt Nachrichtenblog ab
(UPDATE UNTEN)
Das regionale Nachrichtenportal regensburg-digital.de ist gerade vom Erzbistum Regensburg über eine Münchner Anwaltskanzlei vor dem LG Hamburg abgemahnt worden.
Durch Eilentscheidung ohne Anhörung der Gegenpartei, mehrere Wochen nach Veröffentlichung des besagten Artikels, ausgerechnet am LG Hamburg, das schon häufig durch schwer nachvollziebare Eilentscheidungen aufgefallen ist.
Grund: Kritische Berichterstattung, insbesondere eine Formulierung, die vor Jahren so oder sehr ähnlich bereits im DER SPIEGEL zu finden war und meiner Meinung nach vollumfänglich durch das Recht der Meinungs- und Pressefreiheit abgedeckt ist.
Es geht natürlich um die sehr zurückhaltende Aufdeckung von Missbrauchsfällen und die jahrelange Vertuschung — im Erzbistum Regensburg — beispielsweise bei den Domspatzen.
So erweckt die ganze Sache den Eindruck, dass die Amtskirche hier lieber auf kleine Blogger haut, anstatt Ihre eigenen Probleme endlich zu lösen. Welche Blogger hat schon Zeit und Geld (über 5000€) um die Unterlassung anzufechten?
Dass die Kirche hier wieder gegen die Schwächsten vorgeht, sollte jedem noch kirchensteuerzahlenden Mitmenschen eine Lehre sein, SOFORT auszutreten!
Spendet das Geld zukünftig direkt Eurer Kirchengemeinde oder Projekten die Ihr direkt unterstützten wollt. Wo Ihr nachvollziehen könnt, was mit dem Geld passiert und welche ethisch-moralischen und christlichen Grundsätze angewendet werden.
Update:
RA Thomas Stadler fasst es aus der Sicht eines Volljuristen zusammen und geht aktuell nochmals darauf ein.
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