Pomodoro: Tomaten steigern die Produktivität.
Wieder einen Tag verbummelt vor lauter E-Mails, Instant Messaging, Skype, Twitter, Facebook, VZ, XING, Hackernews, Reddit, Macrumors, fscklog etc. pp. ?
Vor lauter “Stress” etwas zu verpassen kommen viele von uns nicht mehr zum Arbeiten. Laufende Ablenkungen auf sämtlichen Wegen. Das hin und her kostet Energie, Zeit und hinterlässt kein nachhaltig produktives Ergebnis: Ein wirksames Gift gegen Softwareentwicklung.
Und das sagt euch jemand mit knapp 11.000 Tweets auf dem primär-Account und über 2000 Tumblr Postings.
Es gibt radikale Ansätze wie beispielsweise nur einmal am Tag Mails und Nachrichtenseiten zu lesen: Wer dies durchhalten kann…
Ein gemäßigtes Modell verfolgt die “Pomodoro-Technik”: Hierbei wechseln sich Konzentrations- und Ablenkungsphasen ab.
So dauert ein Pomodoro-Sprint, also die Arbeitsphase, üblicherweise zwischen 25 und 35 Minuten, gefolgt von 3-7 Minuten Pause. Jede vier Stunden dann eine zusätzliche Pause von 10 bis 20 Minuten.
Singletasking.
Man bereitet eine priorisierte Liste von zu erledigenden Dingen (Todos) vor, die man an diesem Tag schaffen möchte und schätzt den Aufwand. Dann geht man Schritt für Schritt die Liste durch. Für jede Arbeitsphase ein Kreuz auf der Liste hinter dem Todo.
In der Arbeitsphase hat man sämtliche Störquellen abzuschalten oder unschädlich zu machen, antwortet nicht auf Skype, IM oder Telefon und checkt weder Mails, Twitter noch soziale Netze — wenn es irgendwie geht ignoriert man auch die Kollegen im Büro in dieser Zeit.
Relax
Die anschließende Pause nutzt man dafür, die Kommunikation nachzuholen und sich zu entspannen.
Tool
Das ganze lässt sich mit der Mac OS Freeware “Pomodoro” wunderbar automatisieren: Ein Wecker dient der Koordination und zeigt unter anderem die verbleibende Arbeitsphasen-Zeit an oder erinnert an das Ende einer Pause.
Oder traditionell über eine Eieruhr.
Fazit
Ob man nun wirklich den ganzen Arbeitstag so durchplant, oder einfach 2-3 Stunden des Tages mittels Pomodoro-Technik organisiert, muss jeder selbst entscheiden.
Auf jeden Fall sollte man das gratis PDF dazu lesen und dann entscheiden.
Wer schon dafür zu faul ist: Es gibt ein Cheat-Sheet in Kurzform.
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