“As of the release of Java for Mac OS X 10.6 Update 3, the version of Java that is ported by Apple, and that ships with Mac OS X, is deprecated.
This means that the Apple-produced runtime will not be maintained at the same level, and may be removed from future versions of Mac OS X. The Java runtime shipping in Mac OS X 10.6 Snow Leopard, and Mac OS X 10.5 Leopard, will continue to be supported and maintained through the standard support cycles of those products.”
Die entscheidende Frage ist nun: Wird Oracle signifikante Ressourcen bereitstellen und ein eigenes, offizielles JVM anbieten oder nicht? Da Apple und Oracle an einigen Fronten gemeinsam kämpfen, hoffe ich, dass sie sich hinter den Kulissen einigen. Nicht weil Java in irgend einer Form auf einem Otto-Normal-Desktop noch etwas zu suchen hätte (man sieht ja an Minecraft die nicht vorhandene Performanz auf 8GB/i7 Systemen).
Vielmehr war OSX bis heute immer auch für Entwickler eine gute Plattform, ohne JVM würde hier ein großer Nachteil entstehen. Einerseits könnten Entwickler mit Zielplattform JVM (also möglicherweise auch Android) OSX nicht weiter nutzen, andererseits sind auch Dinge wie Eclipse, Netbeans oder andere Spezialsoftware davon betroffen. Die stellen zwar üblicherweise eine qualitativ schlechtere User-Experience als native Cocoa-Applikationen bereit, sind aber für die Zielgruppe attraktiver als beispielsweise ein komplett virtualisierter Windows oder Linux-Gast mit dieser Software.
Nun, es hat sich jemand die Mühe gemacht, sämtliche in den letzten Tagen kursierende Mail-Antworten (Replies) von Steve Jobs zu sammeln. Durchaus interessant, aber wir wissen ja sowieso alle: The next release will be awesome!

Im März 2008 erwarb ich ein Macbook Air, das mir bis vor einigen Wochen treue Dienste leistete. Nicht immer habe ich es gut behandelt. Es hatte schon einige Dellen auf der Displayschale (Rückseite) und das Geld für Apple-Care spare ich mir sowieso.
So verging die Zeit bis zum Januar 2010, in dem schreckliche Dinge ihren Lauf nahmen:
Das Gerät war nun fast zwei Jahre alt: Bei jedem anderen Hersteller ein reifer Fall für den EDV-Schrott.
Samstag 20.02.2010 - 10:40 Geniusbar-Termin
Der Scharnierdefekt ist ein öfter auftauchendes Problem, welches wir auch ausserhalb der Garantiezeit beheben. Allerdings haben Sie schon auf der Schale eine Delle, sodass man nicht ausschliessen kann, dass der Scharnierdefekt dadurch bedingt ist. Deshalb wechseln wir das Display ausnahmsweise auf Kulanzbasis.
Das Touchpad zu ersetzen, kostet um 117 EUR für das gesamte Topcase. Einbaukosten fallen nicht an, da wir das Gerät für den Displaytausch sowieso aufschrauben müssen.
A: Klingt gut, aber Moment: Das eine Scharnier ist defekt, nicht das Display.
B: Ja, aber wir wechseln da das gesamte Display mit Schale aus, auch Ihre Dellen sind dann weg. Beim Touchpad ersetzen wir das gesamte Topcase. Also auch Tastatur etc.
A: Das klingt noch besser! Wenn der Flüssigkeitsschaden größer sein sollte bzw die Reparatur fertig ist Ihr ruft mich an?
B: Ja natürlich, wenn sich was ergibt rufen wir Dich an. Das macht ja keinen Sinn ein neues Topcase einzubauen wenn es dann nicht funktioniert. Das Ganze kann aber eine Woche dauern.
A: Kein Problem
Montag 22.02.2010 - 13:30 Handyanruf
B: Hallo, hier Christian vom Apple Store! Dein Macbook Air ist fertig.
A: ??! WOW!
Nun steht es wieder hier, mein äusserlich wie auch displaytechnisch nahezu komplett saniertes Macbook Air.
Fazit:
Apple Store > ALL
Apple > ALL
PS: In der Zeit, die Gravis für einen serienfehlerbedingten Ersatz eines Netzteils(!) benötigt, kann Apple also 8-10 Macbook Airs reparieren. Auch wenn mir der Apple-Mitarbeiter sagte: “bauartbedingt recht einfach, auf ifixit steht es ja”, darauf ich: “Ja, sind nur 40 Schrauben…”.
PPS: Ein Macdealer aus Nymphenburg (macmuc.de) wollte für den Spass 330€ haben.
PPPS: Thomas M. Stein - Ex-Jury bei DSDS und unglaublich wichtiger Musikmanager war auch zugegen und hatte einen iMac in der Wartung.
Bild: CC Stijn Vogels / Flickr http://www.flickr.com/photos/stijnvogels/3027740917/